DGT Wanderweekend 2018

Meiringen - Aareschlucht - Engstlenalp - Jochpass - Engelberg 

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Claude führte uns auch dieses Jahr wieder an wunderschöne Orte. 

Peter Brändle, Camil, Bubu, Max, Mägi mit Peter, Hansi, Röbi und Maya, Claude und sein Schulfreund Peter, Fabienne mit Marcel und Thierry trafen sich wie alle Jahre am Bahnhof in Eschlikon.

Werner, Moni und Köbi stiessen in Luzern zu uns. Bei leichtem Regen fuhren wir mit dem Zug nach Meiringen von dort aus gings zur Aareschlucht. Diese ist nicht umsonst eine bekannte Touristenattraktion. Bei idealen Bedingungen bestaunten wir die steilen und engen Passagen der Aare. Erstaunlich, die Kraft des Wassers! Die vielen Steinmühlen der Jahrhunderte hinterliessen Rundungen und Kurven. Wer bezwang hier wen? Der Fels das Wasser oder das Wasser den Fels. Bereits 1888 faszinierte die Schlucht. Dank der Errichtung des Steges konnten schon damals die frühen Touristen die Aareschlucht bewundern.

Nach dem Staunen und Fotografieren wanderten wir gemütlich zum Bus der uns ins Gental zum Gasthaus Wagenkehr brachte. Dort trafen wir Claudes Freund Werner. Er wollte uns in sein Ferienhaus zum Apero einladen. Vielen herzlichen Dank. Doch die vielen Teilnehmer überstiegen das Fassungsvermögen seines Fahrzeuges. So schlemmten wir im gemütlichen Berggasthaus leckere Käseschnitten. Alle stiessen mit einem süffigen Dole an. Die lustige  Runde hatte begonnen.

Mit einer weiteren Busfahrt verkürzten wir den Aufstieg. Der darauf folgende Fussmarsch lohnte sich! Er führte uns durch Heidelbeerfelder - die blauen Zähne waren der Beweis wer sie entdeckt und gekostet hatte -  und unter alten Ahornbäumen und an Ställen vorbei, die nun wohl eher Ferienhäuser waren.

Eine breite Wasserfallwand trat mitten aus einer senkrechten Felswand, gebildet von 14 kleineren Wasserquellen. Wie in klein Island und das in der Schweiz.

Gemütlich liefen wir bis zur Rossbodenhütte 1840 m.ü. Meer. 

Im Massenlager fand jeder schnell seinen Platz. Hansi, Werner und Moni, Röbi und Maya wollten den Engstlensee noch an diesem Abend bewundern. Der Bussfahrer hatte uns von einem Kraftort mit einem grossen aufrecht stehendem Stein erzählt. Die Aussicht an diesem besagten Ort war berauschend. Tannen und Föhren standen verteilt auf der Alpwiese. Sie gaben den Blick auf den dunkelblauen See frei. Die Wolkenschwaden sorgten für eine mystische Stimmung.

Weiter vorne am See befand sich der Alpmelchstand. Die Milch von 170 Kühen wird in der Alpschaukäserei verarbeitet. Werner und Moni kamen mit dem Aelpler schnell ins Gespräch. Kein Wunder! Es war ja auch ein Toggenburger der dort über den Sommer arbeitete. Seine saisonale Arbeitskollegin, eine allgäuische Lehrerin, suche noch einen Ehemann. Camil!!! Alles klar!

Wieder zurück in der Hütte trafen wir uns zum gemütlichen, gemeinsamen Abendessen. Mit einem köstlichen Steak und Aelplermakeroni mit Gemüse schlugen wir uns den Bauch voll. Nur dank dem vielen Lachen und den faulen Sprüchen fanden wir später noch Platz im Bauch für Merengues mit Glace. 

Ein liebevoll hergerichtetes Frühstücksbuffet überraschte uns am nächsten Morgen. Käse, Fleisch, Müsli, Dörrfrüchte man fand alles was das Herz begehrte.

Diese gemütliche Alpwirtschaft verliessen wir nur ungerne. Doch der Jochpass rief. Wieder hatte Claude die Wanderung sehr gut durchgeplant. Eine weniger anstrengende Route führte dem See entlang zum Jochpass, die andere über die Alphochweide hinunter zum Pass. Entsprechend trennten wir uns.

Beim Zusammentreffen der beiden Gruppen auf dem Jochpass stärkten wir uns aus dem Rucksack um den Abstieg nach Engelberg in Angriff zu nehmen. Niemand entschied sich für die Seilbahnabkürzung. Beim Trübsee am Fusse vom Titlis sammelten wir uns auf der Terrasse des Berggasthauses. Nach dem reichhaltigen Frühstück hatten wir noch keinen Appetit für das vorgesehene Mittagessen. Die Sonne lud uns zum Geniessen ein. Doch die Wolken ärgerten uns immer wieder. Sodass sich alle für die Talfahrt nach Engelberg entschieden. Es hätte noch zwei oder drei Abstiegsmöglichkeiten gegeben.

In Engelberg teilte sich die Gruppe, je nach Bedürfnis, Einkaufsläden oder Restaurant. Mich zog es zum Weisswein mit einem Lachswakes.

Die landschaftlich geniale Zugfahrt genossen wir auch von der anderen Seite. Der Ausflug hätte sich nur schon wegen dieser Zugstrecke gelohnt. Doch ein Höhepunkt löste den Nächsten ab.

Vielen herzlichen Dank Claude für die wunderschöne Wanderung mit den verschiedenen Varianten.

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