40 Jahre DGT, Jubliläumsreise September 2016

Die Deltagemeinschaft Toggenburg (DGT) feiert sein 40jähriges Bestehen. Sie wurde 1976 von Paul Betschart (1. Präsident), Rolf Meier, Max Egger und Jean-Claude Villars gegründet! 
Mägi, Patrik und Claude haben zu diesem Anlass einen tollen 2-tägigen Jubiläumsausflug nach Murten organisiert! Es wurde eine gelungene Reise!

 

Diskutierend standen wir am Freitag morgen um 7 Uhr am Bahnhof Eschlikon: „Wir finden doch keinen Platz im Zug. Die sind alle total überfüllt um diese Zeit. Wir werden bis zum Flughafen stehen müssen. Puh!“ Mürrische Gesichter zur Bestätigung. 

Doch nichts dergleichen! Mägi drückt jedem ein 1. Klasse Ticket in die Hand: „Der Wagen ist weiter vorne reserviert!“ „Wau, ich bin noch nie 1. Klasse gefahren!“  Für diejenigen welche kein Halbtaxabo hatten organisierte Mägi Gemeinde Tickets und das waren nicht wenige.

Entspannt erreichten wir den Flughafen Kloten, wo Patrik eine Führung organisiert hatte. Viele spannende Dinge erfuhren wir über die Sicherheit, technische Daten und sonst Faszinierendes. Zum Beispiel, dass der Airbus 380 doch nicht ein Erfolgs-Flugzeug ist, da er zu gross ist. Die Fluggesellschaften haben Mühe ihn voll zu bekommen und müssen daher halb leer fliegen. Er ist wirklich riesig, wir durften unter diesem durchlaufen. 

Weiter ging die Reise nach Bern ins Restaurant Anker für ein stärkenden Mittagessen. Den Verdauungsspaziergang unternahmen wir in individuellen Gruppen. Jeder bekam von Mägi einen Stadtplan in die Hand gedrückt. Je nach Lust und Laune ging es zum neuen Bärengraben oder auf Aussichtsterrassen. Wir trafen uns alle wieder auf dem Bahnsteig von wo der Zug weiter nach Murten fuhr. Nach dem Zimmerbezug mitten in der schönen kleinen mittelalterlichen Stadt ging es zur Führung mit Heidi. Mit ihren lustigen und spannenden Erzählungen brachte sie uns das Mittelalter näher. Beim Turm, wo damals die Verbrecher an dem Füssen aufgehängt wurde, standen uns die Haare zu Berge. In den engen Gassen konnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen. Fritzli wusste von einem geschichtsträchtigen Elefanten zu erzählen, welcher mit einem Kanonenschuss erlegt werden musste. Aus der Not wurde ein Elefantenfleisch-Festessen. Bereits im Mittelalter wusste man Feste zu feiern.

Auf der sonnigen Seewiese des Restaurant De Bain offerierte unser Geburtstagskind Peter einen Apéro. Unter der gemütlichen Laube, an der Bar oder in den sonnigen Loungesesseln genossen wir das Zusammensein.Viel zu schnell verging die Zeit, sodass wir für das Abendessen in den wintergarten ähnlichen Bereich des Restaurant umziehen mussten, wo wir das köstliche Abendessen und die Sicht auf den schönen Murtensee weiter geniessen konnten. 

Unserer gemütlichen Gruppe: Mägi, Peter, Röbi, Maya, Hansi, Bubu, Camil, Patrik, Köbi, Elsi, Ernst, Walter, Peter Brändle, Christian und Claude fehlte nur noch der Windsack als Wimpel für Mägi als Reiseleiterin. Diesem Problem widmete sich Walter.

Am nächsten Morgen als Bubu mit kleinen Haarhörnchen am Frühstückstisch sass  bekam Mägi ihr Leiterfähnchen. Mit diesem winkte sie uns zum Hafen. Eine fantastische 3,5-stündige Schiffsfahrt erwartete uns auf dem Murten-, Neuenburger- und Bielersee mit ihren Kanälen. Bei herrlichstem Sonnenschein konnten wir den Fahrtwind auf Deck geniessen. Als unser nächstes Geburtstagskind Mägi’s Peter, eine Murtener Spezialität offerierte. Ein Caramel-Rahm- Kuchen, den sie vorbestellt hatten, passte köstlich zum örtlichen Weisswein. Welch ein Genuss: Wein, W.. Wind und Gesang.

Die Schiffsfahrt führte uns vorbei an exklusiven Villen, am Expo-Hotel so wie an Landschaften und Vogelparadiesen die an Südfrankreich erinnerten. Der Fahrtwind verteilte langsam den Alkoholdunst aus unseren Köpfen und schon kam das nächste Happy-Birthday. Patrik hatte erst vor kurzem Geburtstag und offerierte weitere feine Weissweine.

In Ligerz angekommen empfingen und diverse Stände des Weinfestes. So konnten wir uns mit der nächsten regionalen Spezialität stärken. „Strübel“ Weinteig im Öl ausgebacken und mit Zucker und Zimt bestreut. Mmmh...

Die steile Bergbahn führte uns nach Preles, fast an den Beginn der Twannbachschlucht. Die 1,5-stündige Wanderung war herrlich, zum Ausnüchtern und vor allem in einer berauschenden Natur. Bemooste Steine säumten unseren Weg von einem Bachbecken zum nächsten. Sogar die keltische Mondgöttin habe ihren Wohnsitz hier in der Twannbachschlucht gewählt.

Wieder fit ging es weiter zur Weindegustation bei Mürset Martin in Twann. Viel zu schnell verflog die Zeit um alle Weine auskosten zu können. Die Rückreise musste angetreten werden.

Der Zug brachte uns zurück nach Eschlikon, wo der Abschluss ein gemeinsames Abendessen im Restaurant Säntisblick in Eschlikon war.

Es waren zwei wunderschöne, erlebnisreiche und gesellige Tage. Die 40-Jahr DGT werden auch als Reise in Erinnerung bleiben. Vielen dank für die tolle Kameradschaft und die perfekte Organisation.    

Maya 

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