DGT Wanderweekend 2016 "Schwarzsee"

Am 12. August trafen wir uns bei Claude`s Schlangenzoo in Eschlikon. Nach dem Mägi, Peter, Röbi, Maya, Ernst, Elsi, Camil, Bubu, Peter, Max, Hansi, Christian, Fabienne und Thierry eintrafen, machten wir uns gemeinsam zum Bahnhof. 

 

„Oh, das wird ein "gemoste" sein im Zug! - Vermutlich können wir nicht einmal sitzen, geschweige alle zusammen sein! - Der Nachhauseweg wird bestimmt schlimm. Am Samstag ist die Streetparade in Zürich!“ Nach der Begrüssung am Bahnhof stellten wir erleichtert fest, dass in einem der Wagen für uns reserviert war! „Super! Eine so durchdachte Organisation!“

Ab Fribourg wechselten wir auf den Bus und fuhren durch die Altstadt mit ihren faszinierenden alten Häusern und der markanten Felswand wo der Fluss über Jahrhunderte seine Spuren hinterliess. Die einstündige Fahrt führte uns durch eine einladende, sanfte, landwirtschaftliche Hügellandschaft.

Am Schwarzsee angekommen, konnten wir als erstes unsere Zimmer beziehen und unser Gepäck deponieren. Auf der Terrasse versammelten wir uns wieder, wo bereits die ersten Getränke und Eingeklemmten bestellt wurden. Nur Claudes erhielt sein Bier nie. Die gesamte Konsumation mit allen Eingeklemmten wurde vom Wirt des Hotel Bad am Schwarzsee offeriert. Welche Grosszügigkeit!

Unsere Wanderung führte uns durch eine wunderbare Natur. Bubu stürmte allen voraus! Sein Handy als Führer!

„He Bubu! Wir gehen hier unten links weg. Das ist der viel schönere Weg!“ ruft Max. Bubu schüttelt nur den Kopf und studiert sein Handy. Schlussendlich kann er den Moos überwachsenen Steinen und den mystisch gruppierten Bäumen doch nicht widerstehen. Bei der unteren Rippa teilen sich die Wege. Eine kürzere einfachere Variante führt direkt nach Cerniets. Diese Naturstrasse wählen Fabienne, Thierry, Peter und Camil. Die Anderen wandern den schönen Hangweg entlang über die Oberi Rippa 1545m zum Bremingard 1664m zum Cerniets 1522m. Vier lachende Gesichter strahlen uns aus dem Berggasthaus entgegen. Eine kleine aber verlockende Speisekarte zieht uns in ihren Bann. „Mmm frischer Ziegenkäse für mich!“ Rösti mit Schweinswurst für die Andern. Riesige, sehr gute Portionen wurden serviert so dass ich locker auch von der feinen Rösti geniessen konnte. Die überfüllten Mägen wurden bei einem Kaffee mit Schnaps wieder beruhigt. Auch diese Runde wurde vom Aelpler offeriert. Die friedliche Stimmung wurde durch einen Alphorn-Bläser und danach von zwei hervorragenden Sängern unterstrichen. Sie sangen das Lied: Lass die Seele baumeln.

Mit noch hüpfenden Seelen liefen wir an riesigen liegenden Baumstämmen vorbei aus denen bereits wieder junge Tannen wuchsen. Bubu und Röbi gingen voraus und entschieden sich für einen Weg abwärts. Claude, Köbi und Max hatten jedoch einen oberen Weg dem Hang entlang rekognosziert. Die untere Gruppe zu der Bubu, Röbi, Maya, Peter und Mägi gehörten, verstanden im Kuhgebimbel nicht was die Oberen riefen, so dass schlussendlich alle den unteren Weg nahmen. Der war jedoch so schön und mit sehr viel Aussicht ins Fribourgerland, dass es gar nicht schöner hätte sein können. Sogar eine See-Fatamorgana wurde von Maya gesichtet.

Thierry der 5jährige Sohn von Fabienne freute sich an der Wanderung mit dem Wegmarkierungsspiel. Wer sieht mehr Markierungen als Erster. Claude verlor gegen Thierry kläglich. Schlussendlich führte uns ein steiler Weg mit hohen Tritten ins Tal. Das waren für Thierry riesen Stufen, eine richtige Kletterpartie. Als wir uns bei einer zwischen Alp (leider ohne Beiz) wieder trafen durfte Thierry bei Röbi auf die Schultern sitzen. Ein sehr talentierter Reiter. Zwei hundert Meter vor dem Hotel Bad setzte Röbi ihn wieder auf die eigenen Füsse und wir demonstrierten den Hotelgästen auf der Terrasse wie locker hüpfend wir diesen Tag beendeten.

Dank dem herrlichen sonnigen Wetter konnten wir den Apéro im Freien geniessen. Für das Essen (Salat, Safransuppe, Rahmschnitzel mit Nudeln und Gemüse und zum Dessert Eiskaffee) zügelten wir in den Speisesaal. Bei lockeren Gesprächen und Wein wurde es immer später und später. Bis sich die gemütliche Runde nach Mitternacht auflöste.

Mit einem grossen Frühstücksbuffet testeten und stärkten wir unsere Mägen.

Mit der Sesselbahn fuhren wir auf die Riggisalp. Auch hier hatte Claude für alle Bedürfnisse eine Route zur Auswahl. Den Einstieg bewältigten wir auf demselben Weg, danach entschied sich der Grossteil für die kürzere Version auf die Pferdealp Hohmättli. Beim Aufstieg spielten Thierry gegen Maya wieder das Spiel mit den Wegmarkierungen. Auch hier verlor Maya den harten Wettkampf. „Wusstet ihr, dass Mägi zaubern kann?“ Sie sitzt ganz unschuldig auf einem Stein und verbirgt unter Ihren Beinen eine Wegmarkierung! Beim Ersteigen des Aussichtspunktes wurden wir von einem Haflinger Wallach begleitet. Fabienne gewann mehr Vertrauen zu Pferden und Thierry durfte das erste mal die weichen Nüstern eines Pferdes streicheln. Oben angelangt sahen wir durch einen Bergeinschnitt Eiger, Mönch und Jungfrau. Auf der gegenüber liegenden Seite ins Flachland. Diese Aussicht lässt sich natürlich nie mit dem Blick von der Kaiseregg vergleichen, welche Claude, Max, Bubu, Hansi und Christian geniessen konnten. Eiger, Mönch, Jungfrau, Matterhorn, Weisshorn, Montblanc etc. 

Tja, da konnten wir nicht mitreden dafür assen wir beim zweiten Einkehren im einer Alpwirtschaft ein köstliches Sommerkäsefondue, Wein und Alpkaffee gehörten natürlich auch dazu.

Ja die DGT konnte schon immer die Feste feiern wie sie fallen.

Claude es war wieder eine unvergessliche Wanderung, wo wir die Seele baumeln lassen konnten.

Vielen, vielen Dank

Maya

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